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Impressionen zur Vernissage und Ausstellung in Bayreuth 2018 »

Presseinformation zur Ausstellung »

Vom 24. August bis zum 1. September 2017 fand das zehntägige Künstlersymposium des eu art network bereits das 17. Mal in der Cselley Mühle im burgenländischen Oslip statt. Zweiundzwanzig bildende KünstlerInnen, ein Tänzer und vier LiteratInnen aus insgesamt sieben Ländern arbeiteten zu dem diesjährigen Thema: »… fürchtet euch nicht …« − wir haben nichts zu verlieren, außer unsere Angst.

Die künstlerischen Ergebnisse des Symposiums und einige Gastbeiträge sind nun in einer Ausstellung vom 2. Mai bis 27. Mai 2018 in Ausstellungshalle im Neuen Rathaus Bayreuth am Luitpoldplatz zu sehen und zu erleben.
Außerdem sind alle Beiträge im aktuellen »Cahier d´art« dokumentiert.

Vorausgegangene Intentionen zum Thema:

Gewissheit ist zu einem knappen Gut geworden und Ungewissheit zur alltäglichen Erfahrung. Jene Werte, die Europa einst als Sozialstaat definierten, rücken in die Vergangenheit. Demokratische und humanistische Prinzipien werden immer häufiger in Frage gestellt. Gesellschaftliche Veränderungen erfolgen mit einer atemberaubenden Dynamik und gestatten keine Zeit der Reflexion, des Verstehens und der Sinngebung. Das, was heute zählt, ist möglicherweise morgen wertlos. Es gelingt der politischen und ökonomischen Elite nur bedingt, das Gefühl einer Beherrschbarkeit gegenwärtiger Herausforderungen zu vermitteln. Eine kontinuierliche Entwicklung der ökonomischen Ungleichheit in der Gesellschaft, Perspektivlosigkeit der Jugend, Berufsunsicherheit, Migration, Altersarmut… sind die Faktoren, die für viele ein drohendes Scheitern in den Raum stellen. Ungewissheit und Unsicherheit ist zur schrillen Begleitmusik unseres täglichen Daseins geworden und führt immer mehr Menschen zu einer Radikalisierung ihrer Haltung, Sprache und Verhaltensweise bis hin zum Fanatismus. Eine absolut gefährliche Entwicklung, der wir in dem Symposium versuchen, mit den Mitteln aller Sparten der bildenden Kunst und der Literatur nach zu spüren und Positionen zu definieren.

Auf Grund der vorhandenen Kontakte von eu-art-network wurden KünstlerInnen aus dem Inland, aber vor allem aus den europäischen Mitgliedstaaten eingeladen. Die künstlerischen Perspektiven der TeilnehmerInnen werden wieder in einem »Cahier d´art« zusammengefasst. Damit wird diesen Botschaften publizistischer Raum gegeben, der bis zu den politischen Entscheidungsträger Europas weitergetragen wird.

Wolfgang A. Horwath, Kurator

16. Kunstsymposium »Fluchtpunkt Europa«

»Fluchtpunkt Europa«

16. Kunstsymposium des eu-art-network in der Cselley-Mühle »

Vom 25. August bis 2. September 2016
fand in der Cselley Mühle in Oslip, im Burgenland/ Österreich das eu-artnetwork Symposium 2016 in Kooperation mit der Künstlergruppe c/o: K aus Oberösterreich statt.

»Teilnehmer/innen

Teilnehmer/innen 2016

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Walter Kainz [AT]

Zum Symposium 2015
entstandene Werke von Walter Kainz »

»an Europa«, Aquarell, Graphit/Papier, 2015

Biographisches zu Walter Kainz »

1958 geboren in Wolfsberg, Österreich, Fachschule für Holzbearbeitung in Hallstatt, Österreich, seit 1982 freischaffender Künstler, zahlreiche Teilnahmen an internationalen Symposien, Preise und Aufträge im öffentlichen Raum und Kunst am Bau, Mitglied der Innviertler Künstlergilde, Mitglied der Künstlergruppe c/o:K, lebt in Pramet, und arbeitet zusammen mit Marion Kilianowitsch auf den künstlerischen Gebieten: Bildhauer, Malerei, Kunst am Bau und im öffentlichen Raum, Zeichnung

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Reflexion zum Symposium 2014

»Offene Raume und unsichtbare Mauern«

Reflexion zum 14. Kunstsymposium
des eu-art-network

Text von Dr. Eva Kekou

Der Fall der Berliner Mauer bedeutete zweifellos eine neue Ära für Europa. Doch was, wenn man die Zeit vor deren Errichtung betrachtet? Wie wirkt sich die tatsachliche Mauer auch noch heute auf die nationale und politische Identität in Europa aus? Welche Situation finden wir eigentlich heutzutage vor, wenn sich kleine Mauern und Hindernisse manchmal sichtbar, manchmal unsichtbar bemerkbar machen?
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